Moss: Kartenausgaben, Erstattungen und Zahlungen getrennt exportieren

Aktualisiert · 4 Min. Lesezeit

Diese Anleitung hilft deutschen Buchhaltungsteams beim Zusammenstellen der Quellen. Sie beschreibt die Auswahl dokumentierter Moss-Exporte, keine DATEV-Einrichtung und keine automatische Zuordnung einer tatsächlichen Bankbelastung.

Die Desktop-Apps exportieren Datum, Beschreibung und Betrag als CSV. Öffnen Sie die CSV in Excel und speichern Sie dort eine XLSX-Datei. Prüfen Sie das Ergebnis anhand Ihres eigenen PDFs; die Unterstützung hängt vom Auszugsformat ab.

Welche Ansicht beantwortet welche Frage?

Die Moss-Workflow-Dokumentation trennt Prüfung und Genehmigung von Zahlungen und Monatsausfuhren. Die Export-Seite enthält entsprechend geprüfte und genehmigte Vorgänge, mit eigenen Bereichen für verschiedene Ausgabearten.

BereichZu sammelnde InformationWichtige Grenze
Card transactionsAusgewählte Kartenumsätze und zugehörige BelegeDie Ansicht All kann auch abgelehnte oder offene Vorgänge enthalten
Reimbursements im ExportExportbereite AuslagenerstattungenGenehmigung und Export sind kein Banknachweis
Balance movementsUnter anderem Zahlungs- und GuthabenbewegungenNicht jede Bewegung ist eine weitere Ausgabe
Externer KontoauszugTatsächliche Belastung des dort geführten BankkontosBetrag und Referenz müssen separat zum Moss-Vorgang passen

Ein Guthaben-Top-up oder eine Kreditrückzahlung gehört zur Geldbewegung. Das bloße Vorkommen im Export macht daraus keinen zweiten Einkaufsbeleg.

Karten und Auslagen getrennt auswählen

  1. Öffnen Sie die Export-Seite und den benötigten Bereich, etwa Card transactions oder Reimbursements. Kontrollieren Sie Monat und aktive Filter.
  2. Prüfen Sie die ausgewählten exportbereiten Vorgänge. Die allgemeine Workflow-Hilfe nennt Prepare Export; die spezielle Auslagenhilfe beschreibt Export → Reimbursements, Auswahl und Export.
  3. Fordern Sie bei fehlenden Auslagen den Export von einem berechtigten Admin oder Accountant an. Diese Rollen nennt Moss ausdrücklich für Auslagenerstattungen.
  4. Prüfen Sie den Hinweis auf noch nicht exportierte Vorgänge aus früheren Monaten. Eine leere aktuelle Monatsansicht beweist nicht, dass alle vorherigen Auslagen übergeben wurden.

Die Auslagenhilfe nennt herunterladbare CSV-Varianten in DE und EN sowie Beleg-ZIP-Dateien. Wählen Sie das mit dem Empfänger vereinbarte Format; ändern Sie nicht nur den Dateinamen, um daraus ein anderes Importschema zu machen. Eine direkte Buchhaltungsintegration benötigt ihre eigene Einrichtung und wird hier nicht vorausgesetzt.

Die Zahlung ist eine zweite Nachweisbeziehung

Für die in der Auslagenhilfe beschriebene Zahlung aus dem Moss-Guthaben verwenden Sie Export → Balance movements → Reimbursement payments, wählen die Einträge und exportieren sie. Sammeln Sie Auslagenidentität und Zahlungsidentität als Beziehung, nicht als zwei voneinander unabhängige Aufwendungen.

Eine externe Bankbelastung kann wiederum ein anderer Geldbewegungsschritt sein. Verknüpfen Sie sie nur anhand der tatsächlichen Referenz, des Betrags und der vorliegenden Zahlungsunterlagen. Die dokumentierte Exportfunktion beweist nicht, dass jede Auslage unmittelbar und einzeln auf dem externen Bankkonto erscheint.

Synthetisches Beispiel für die Übergabe

Auslage R-1 über 72 EUR ist geprüft und genehmigt. In einem zweiten Datensatz steht die dazugehörige Erstattungszahlung P-1 über 72 EUR. Die Übersicht enthält außerdem einen Kartenumsatz K-1 über 28 EUR.

DatensatzBetragRolle in der Unterlagenliste
R-172 EURAuslagenbeleg und bestehender Ausgabenvorgang
P-172 EURZugeordnete Erstattungszahlung, keine zusätzliche 72-EUR-Auslage
K-128 EUREigenständiger Kartenbeleg

Die illustrativen Ausgaben ergeben 100 EUR, nicht 172 EUR. Diese Kennungen sind erfunden, keine bestätigten Moss-Spalten. Im echten Fall bleiben Zahlung, Exportstatus und Banknachweis getrennt zu prüfen. Übergeben Sie die Beziehungstabelle und offene Nachweise, ohne allein aufgrund gleicher Beträge eine Buchung oder einen Zahlungsstatus zu verändern.

Eine fehlende Exportart gezielt nachfordern

Für das Monatsende braucht das Buchhaltungsteam drei getrennte Antworten: Welche Ausgabe wurde genehmigt, welche Erstattung wurde bezahlt und welcher Geldabfluss ist auf dem externen Bankkonto belegt? Eine Datei kann nicht allein aufgrund ihres Monatsnamens alle drei Fragen schließen.

  1. Prüfen Sie zuerst den Hinweis auf ältere, noch nicht exportierte Vorgänge. Erfassen Sie diese mit ihrem tatsächlichen Zeitraum; wählen Sie nicht ersatzweise nur den aktuellen Monat.
  2. Fehlt der Auslagenbeleg, fordern Sie Reimbursements mit den benötigten Belegen an. Fehlt die Zahlung einer aus dem Moss-Guthaben bezahlten Auslage, fragen Sie nach Reimbursement payments im Bereich Balance movements.
  3. Fehlt der externe Banknachweis, lassen Sie diese Anforderung offen. Ein weiterer Auslagenexport bestätigt ihn nicht.

Das fiktive Export-Arbeitsblatt enthält die bereits erläuterten R-1, P-1 und K-1 und zusätzlich eine offene Banknachweis-Anforderung ohne Betrag. R-1 und P-1 sind im Beispiel ausdrücklich verbunden; diese Beziehung ist keine automatische Verknüpfung über gleiche Beträge. Die nachgerechnete Ausgabensumme bleibt 100 EUR. Die Zahlungssumme ist separat 72 EUR; eine offene Anforderung hat keinen Betrag und darf nicht als Nullzahlung erscheinen. Die CSV ist eine manuelle Nachforderungsliste, kein Moss-Importformat.

Synthetischer Prüffall. Die Werte sind Lehrdaten, kein Herstellerexport und keine Importdatei.

Für eine Bankquelle nur als PDF: LocalExtract herunterladen. Es verarbeitet jeweils ein PDF lokal zu CSV mit date,description,amount; prüfen und ergänzen Sie die Daten für das tatsächliche Ziel.

Weiterführende Anleitung: Kontoauszug als CSV: Format vor dem Buchhaltungsimport prüfen.

Dokumentation für die ergänzte Aufgabe am 16. Oktober 2026 geprüft.

LocalExtract Team

Wir entwickeln LocalExtract, einen Kontoauszug-Konverter für den Desktop. Fragen oder Korrekturen? Kontakt · Redaktionsrichtlinien

Passende nächste Schritte