Lexware zu sevdesk: Bankdaten mit klarem Stichtag übergeben

Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Beim Wechsel von Lexware Office zu sevdesk legen Sie zuerst einen eindeutigen Stichtag und eine Strategie für die Historie fest. Historische Belege als bezahlt zu kennzeichnen und echte Bankumsätze zu übernehmen sind unterschiedliche Wege. Eine Markierung über ein Verrechnungskonto ist kein zusätzliches reales Bankereignis.

Diese Anleitung hilft bei der Bankdaten-Übergabe, nicht bei einer vollständigen Unternehmensmigration. Für PDF-only-Quellen kann LocalExtract Prüf-CSV erstellen, aber weder Konten trennen noch Belege migrieren.

Die Desktop-Apps exportieren Datum, Beschreibung und Betrag als CSV. Öffnen Sie die CSV in Excel und speichern Sie dort eine XLSX-Datei. Prüfen Sie das Ergebnis anhand Ihres eigenen PDFs; die Unterstützung hängt vom Auszugsformat ab.

Den Stichtag pro Konto schriftlich festlegen

Die offizielle sevdesk-Umzugshilfe empfiehlt einen klaren Schnitt, etwa zum Monatsende. Dokumentieren Sie je Konto, bis wann Lexware Office und ab wann sevdesk für neue Umsätze zuständig sein soll.

Die Quelle beschreibt in Lexware Finanzen → Konten → Online-Geschäftskonto → Drei-Punkte-Menü → Konto trennen, um weitere Übertragung dort zu beenden. Diese Änderung beeinflusst den Abruf. Lassen Sie sie erst nach bestätigter Zuständigkeit und gesicherter Historie ausführen; das Trennen allein überträgt noch keine alten Unterlagen nach sevdesk.

Eine historische Strategie statt doppelter Zahlungsnachweise wählen

Historisches ZielBeschriebener WegWas es nicht beweist
Fertige Altbelege als bezahlt führenVerrechnungskonto nach dem offiziellen VerfahrenKeine reale Banktransaktion im neuen System
Belege mit echten Bankbewegungen nachvollziehenBankabruf oder Bank-CSVNicht automatisch die gesamte Altperiode verfügbar
Unterstützte Online-Geschäftsumsätze aus Lexware übernehmenLexware-Export und sevdesk-ImportNicht alle manuell erfassten oder privaten Umsätze enthalten

Das Verrechnungskonto ist laut Quelle fiktiv. Wer dieselbe Zahlung darüber markiert und später als echte Bankbewegung zusätzlich verarbeitet, muss die Belegbeziehungen klären; beide Quellen dürfen nicht unbesehen als zwei unabhängige Zahlungen zählen.

Die Exportgrenzen vor der Übergabe prüfen

Die Umzugshilfe begrenzt den Lexware-Umsatzexport auf angebundene Online-Geschäftskonten. Manuell angelegte Umsätze und Privatkonten sind ausgeschlossen. Kassenvorgänge lassen sich über diesen Weg ebenfalls nicht direkt übernehmen.

Prüfen Sie deshalb Konto für Konto, ob Bankoriginale, Bankabruf und Lexware-Export tatsächlich denselben Zeitraum abdecken. Online-Historie hängt von der Bank ab; verwenden Sie keine pauschale Rückreichweite für alle Banken. Eine fehlende Altperiode wird nicht durch einen neuen Stichtag vollständig.

Im erfundenen Übergabeplan endet die alte Quellenzuständigkeit am 30. September 2026, die neue beginnt am 1. Oktober 2026. Die synthetische Stichtagskarte prüft die direkt angrenzenden Daten und stellt die beiden historischen Strategien getrennt dar. Sie führt keine Migration aus.

Die Übergabe erst nach Quellen- und Statusprüfung abschließen

Geben Sie der zuständigen Buchhaltung den Stichtag, die gewählte Historienstrategie, Quellzeiträume und bereits bezahlte Belege. Nach einem tatsächlichen Import prüfen Sie, ob zusätzliche offene oder doppelte Beobachtungen entstanden sind. Ein erfolgreicher Datei-Upload ist noch kein geprüfter Zahlungsstatus.

Die Lexware-CSV-Anleitung betrifft den Dateieingang in Lexware, nicht diesen Umzug. Der Übergabeleitfaden hilft bei den Nachweisen. LocalExtract exportiert date,description,amount lokal aus einem PDF; es bietet keine automatische Systemmigration. Download für PDF-Quellen.

Offizielle sevdesk-Umzugshilfe am 16. Oktober 2026 geprüft.

LocalExtract Team

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