Lexware Office: Kreditkartenabrechnung als Geldtransit prüfen

Aktualisiert · 3 Min. Lesezeit

Eine Kreditkartenabrechnung, die vom betrieblichen Girokonto abgebucht wird, ist in Lexware Office nicht noch einmal die Summe neuer Einkäufe. Sind Giro- und Kreditkartenkonto betrieblich und die einzelnen Kartenumsätze bereits erfasst, prüfen Sie die Abrechnung als Geldtransit zwischen diesen Konten. Die Belege zu den Einkäufen bleiben eigenständige Vorgänge.

Diese Anleitung behandelt die Zuordnung der Rückzahlung, nicht steuerliche Abzugszeitpunkte oder Privatkonten. Für eine reine PDF-Quelle kann LocalExtract eine lokale Prüf-CSV vorbereiten; die Kontenbeziehung entsteht dadurch noch nicht.

Die Desktop-Apps exportieren Datum, Beschreibung und Betrag als CSV. Öffnen Sie die CSV in Excel und speichern Sie dort eine XLSX-Datei. Prüfen Sie das Ergebnis anhand Ihres eigenen PDFs; die Unterstützung hängt vom Auszugsformat ab.

Karteneinkauf und Rückzahlung getrennt nachweisen

Die Lexware-Anleitung zu Kreditkarten unterscheidet einzelne Kartenumsätze und die spätere Abbuchung der Abrechnung vom Bankkonto. Stellen Sie deshalb zunächst fest, welche Art von Zeile Sie gerade ansehen. Eine Händlerzahlung auf der Karte ist etwas anderes als der Geldeingang zur Begleichung der Kartenabrechnung.

Halten Sie die betroffenen Konten, Abrechnungsperiode, Rückzahlungsbetrag und beide Quellen zusammen. Prüfen Sie, ob die Giro-Abbuchung wirklich diese betriebliche Karte begleicht. Ein ähnlicher Buchungstext oder derselbe Betrag reicht bei mehreren Karten nicht als Zuordnungsnachweis.

Vorliegender VorgangBenötigter NachweisErgebnis der Prüfung
Einzelner KartenkaufKartenumsatz und zugehöriger EinkaufsbelegBelegbezug des Kaufs
Abbuchung der Kartenabrechnung vom GirokontoAbrechnung und tatsächliches ZielkontoRückzahlungsseite des Geldtransits
Geldeingang auf dem KartenkontoZugehörige Rückzahlung vom GirokontoGegenüberliegende Transitseite
Nur eine unklare BankzeileZiel, Betrag oder Gegenbeleg fehltOffen lassen statt als weiteren Einkauf zuordnen

Die zwei Seiten in Lexware Office prüfen

Nach der offiziellen Kreditkartenanleitung wählen Sie den betreffenden Rückzahlungsumsatz und Kategorisieren. Suchen Sie bei Art der Ausgabe nach Geldtransit; auch der entsprechende Eingang auf dem Kreditkartenkonto wird als Geldtransit kategorisiert. Für diese Zuordnung der Kontenbewegung ist kein Einkaufsbeleg erforderlich. Das hebt die Belegprüfung der einzelnen Käufe nicht auf.

Die allgemeine Geldtransit-Anleitung nennt Finanzen → Umsätze und behandelt Bewegungen zwischen eigenen betrieblichen Konten. Sie zeigt außerdem, dass Ausgang und Eingang an unterschiedlichen Tagen vorkommen können. Prüfen Sie die vorhandene Zuordnung beider Seiten, bevor Sie eine weitere anlegen; diese Anleitung setzt keine automatische Verknüpfung voraus.

Ein privates Gegenkonto ist kein belegter Fall dieses betrieblichen Ablaufs. Übertragen Sie die Kategorie nicht pauschal auf private Zahlungen oder auf Beträge unbekannter Herkunft. Klären Sie solche Fälle mit der für Ihre Buchhaltung zuständigen Person, statt aus einer Summengleichheit die Kontennutzung abzuleiten.

Eine synthetische Abrechnung nachvollziehen

Das erfundene EUR-Beispiel enthält zwei Kartenkäufe und eine spätere Rückzahlung. Die Bezeichnungen K1 und K2 sind nur Übungsreferenzen.

VorgangBetrag und Bedeutung
K1Einkauf über 85,00 EUR auf der betrieblichen Karte
K2Separater Einkauf über 35,00 EUR auf derselben Karte
8. Oktober120,00 EUR Rückzahlung vom betrieblichen Girokonto
9. Oktober120,00 EUR Rückzahlungseingang auf der betrieblichen Karte

Die Einkaufsbelege erklären 120,00 EUR an Käufen. Wer zusätzlich die Rückzahlung als Einkauf behandelt, erhält 240,00 EUR und zählt denselben Finanzierungsablauf falsch mit. Die beiden Rückzahlungsseiten erklären die Bewegung zwischen Konten; sie sind nicht zwei weitere Händlerkäufe.

Am 8. Oktober ist die zweite Seite im Beispiel noch nicht vorhanden. Notieren Sie die erwartete Gegenbewegung und prüfen Sie den 9. Oktober anhand der Quelle. Erfinden Sie keine Ausgleichszeile für den Vortag und ändern Sie keine Quelldaten, um beide Buchungstage gleich aussehen zu lassen.

Die synthetischen Karten- und Transitdaten enthalten diese Beträge und Stop-Fälle. Python prüft die Beispielarithmetik; weder Lexware-Buchungen noch steuerliche Folgen wurden damit ausgeführt oder nachgewiesen.

Fehlende Kartenumsätze nicht durch eine neue Rückzahlung ersetzen

Lexware erläutert, dass die Übermittlung von Kartenumsätzen vom durch die Bank bereitgestellten Abrechnungsstatus abhängen kann. Wenn noch Einzelumsätze fehlen, prüfen Sie deren Bereitstellung und das tatsächliche Kartenkonto. Die Giro-Abbuchung allein ersetzt keine detaillierte Kartenquelle.

Bei notwendigen Dateiimporten hilft die getrennte Lexware-CSV-Anleitung. Sie behandelt Pflichtfelder und Importkontrollen, nicht die Belegbeziehung dieser Kartenrückzahlung. Der allgemeine Bankabgleich hilft bei verbleibenden Saldenunterschieden.

LocalExtract verarbeitet jeweils ein PDF lokal und exportiert date,description,amount. Es führt keine Lexware-Zuordnung oder automatische Synchronisierung aus. LocalExtract für eine PDF-Quelle herunterladen.

Offizielle Lexware-Office-Quellen am 15. Oktober 2026 geprüft.

LocalExtract Team

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