Fehlen Kontoauszüge? Zeitraumabdeckung in Excel prüfen

Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Die Desktop-Apps exportieren Datum, Beschreibung und Betrag als CSV. Öffnen Sie die CSV in Excel und speichern Sie dort eine XLSX-Datei. Prüfen Sie das Ergebnis anhand Ihres eigenen PDFs; die Unterstützung hängt vom Auszugsformat ab.

Arbeitsfolge

  1. Legen Sie Sollzeitraum, Kontoalias und Währung anhand des Auftrags und der Belege fest.
  2. Lesen Sie die angegebenen Auszugsgrenzen; sondern Sie unbekannte Daten aus und kennzeichnen Sie Neuausstellungen.
  3. Ordnen Sie Kalendertage A und Konto/Währung/Beginn/Ende H:K zu. Die Quellrevision bleibt separat; geprüfter Kontoalias und Währung stehen in F1/G1.
  4. Füllen Sie die ZÄHLENWENNS-Formel über den Kalender aus und prüfen Sie Null- und Mehrfachabdeckung an den Originalen.

Den benötigten Kalender festlegen

Erfassen Sie Kontoalias, Währung, Dokument-ID sowie Beginn und Ende; behalten Sie die Original-PDFs. Unbekannte oder umgekehrte Datumsgrenzen werden zunächst ausgesondert, nicht aus Buchungen geschätzt. Kennzeichnen Sie neu ausgestellte Kopien und zählen Sie einen maßgeblichen Zeitraum nur einmal.

Legen Sie den Sollzeitraum aus dem Auftrag fest. Eine Kontoeröffnung oder -schließung kann ihn begrenzen, benötigt aber einen Beleg. Verkürzen Sie ihn nicht stillschweigend wegen einer fehlenden Datei.

Zeiträume statt Buchungen zählen

Schreiben Sie jeden benötigten Kalendertag in Spalte A. Microsoft erklärt das Ausfüllen einer Datumsreihe. Stehen Kontoalias in H, Währung in I, Beginn in J und Ende in K, lautet eine englische Lehrformel für Zeile 2:

=COUNTIFS($H$2:$H$100,$F$1,$I$2:$I$100,$G$1,$J$2:$J$100,"<="&A2,$K$2:$K$100,">="&A2)

Die CSV ist eine Inventarvorlage, keine fertige Formelmappe: Verschieben Sie Konto, Währung, Beginn und Ende nach H:K und bewahren Sie die Quellrevision separat. F1/G1 enthalten geprüften Kontoalias und Währung. COUNTIFS benötigt gleich große Bereiche; in deutschem Excel heißt die Funktion ZÄHLENWENNS, Trennzeichen sind je nach Einstellung anzupassen. Verwenden Sie echte Datumswerte. Die Formel schließt beide Grenzen ein: Prüfen Sie vorher, ob der Auszug diese Konvention verwendet.

Lücken richtig interpretieren

0 bedeutet kein erfasstes Dokument für diesen Tag, nicht „keine Umsätze“. 1 bedeutet einfache Abdeckung; mehr als 1 zeigt überlappende Dokumentzeiträume, noch keine doppelten Buchungen.

Im erfundenen Jahr 2024 reichen die Intervalle Januar–Juni, Juni–Oktober und Dezember. Eine Python-Referenzberechnung der Kalendertage ergibt 30 fehlende Novembertage und 30 überlappende Junitage bei 366 Tagen. Das ist weder ein Excel-Test noch ein Bankformatnachweis. Klären Sie beide Zeiträume und fordern Sie den fehlenden Auszug an, bevor Sie Vollständigkeit bestätigen. Buchungsduplikate benötigen eine eigene Prüfung.

Beobachtete Referenzkontrollen

KalenderzählungTage im erfundenen JahrBedeutung
0 Quellintervalle30, gesamter NovemberErfasste Abdeckung fehlt; kein Nachweis fehlender Umsätze
1 Quellintervall306Einfache Abdeckung einschließlich 29. Februar
Mehr als 1 Intervall30, gesamter JuniÜberlappende Zeiträume; kein Buchungsduplikatnachweis

Synthetischer Prüffall. Die Werte sind Lehrdaten, kein Herstellerexport und keine Importdatei.

Optionale Arbeitsvorlage.

Für eine Bankquelle nur als PDF: LocalExtract herunterladen. Es verarbeitet jeweils ein PDF lokal zu CSV mit date,description,amount; prüfen Sie die extrahierten Zeilen am ausgestellten Auszug.

Weiterführende Anleitung: Überlappende Bank-CSV prüfen: Dubletten sicher unterscheiden.

Dokumentation für die ergänzte Aufgabe am 16. Oktober 2026 geprüft.

LocalExtract Team

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