ING MT940 v4 Strategic: :86:-Fortsetzungen richtig zuordnen

Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Diese Anleitung behandelt das Format ING InsideBusiness Connect Structured MT940 v4 Strategic v6.0. Darin gehört eine umgebrochene :86:-Beschreibung zur vorherigen :61:-Transaktion. Ein abschließendes :86: kann dagegen eine Auszugszusammenfassung sein. Verwenden Sie diese Spezifikation vom 1. August 2023, die ING weiterhin verlinkt, statt eine Regel für alle Banken anzunehmen.

Offizielle Referenz.

Die Desktop-Apps exportieren Datum, Beschreibung und Betrag als CSV. Öffnen Sie die CSV in Excel und speichern Sie dort eine XLSX-Datei. Prüfen Sie das Ergebnis anhand Ihres eigenen PDFs; die Unterstützung hängt vom Auszugsformat ab.

Physische Zeilen und Kontext erhalten

  1. Erhalten Sie physische Originalzeilen und Zeilennummern für diese ING-Implementierung.
  2. Bestimmen Sie den vorhergehenden Transaktions- und Saldotagkontext, bevor Sie einen :86:-Datensatz zuordnen.
  3. Verbinden Sie bei einer Transaktionsbeschreibung deren Fortsetzung ohne erfundene Leerzeichen. Die festgelegte Grenze beträgt sechs physische Zeilen mit je 65 Zeichen, der Tag steht nur in der ersten.
  4. Erhalten Sie die Herkunft der Originalzeilen und trennen Sie ein abschließendes Zusammenfassungs-:86: von der Transaktionsbeschreibung. Lassen Sie verwaiste Beschreibungen offen, statt sie über eine plausible Referenz zuzuordnen.

INGs Spezifikation v4 Strategic v6.0 vom 1. August 2023 definiert die hier behandelten Fortsetzungs-, Codewort-, Ersetzungs- und Abschneideregeln. Codewortreihenfolge, leere //-Felder und Schrägstriche in Werten verhindern einen vollständigen Parser durch einfaches Trennen an jedem Schrägstrich.

Verfolgen Sie vorherige Transaktion und Saldotags vor der Beschreibungszuordnung. Das abschließende ING-:86: kann /NAME/, /BIC/ und /SUM/ enthalten und ist nicht automatisch der Text der letzten Transaktion. Eine verwaiste Beschreibung ohne belegten Kontext bleibt ungeklärt.

Referenzen verbinden, verlorene Daten nicht erfinden

Dies ist die Lehrdatensatzzuordnung, keine vollständig gültige MT940-Nachricht:

Physische ZeileDatensatzrolleInhalt oder KennungZugehörigkeit
1:61:T1Erste Transaktion beginnt
2:86:/EREF/ABCT1-Beschreibung beginnt
3Fortsetzung123Ohne neues Leerzeichen an T1 anhängen
4:61:T2Zweite Transaktion beginnt
5:86:/EREF/SECONDT2-Beschreibung
6:62F:SaldogrenzeTransaktionskontext endet hier
7:86:/NAME/SYNTHETIC//SUM/2/Schlusszusammenfassung, nicht T2-Text

Das Ergebnis erhält zwei Transaktionsidentitäten und eine eigene Zusammenfassung. Eine verwaiste Beschreibung hat keine bestätigte Vorgängertransaktion und bleibt trotz plausibler Referenz blockiert.

Das synthetische Zeilenkontextbeispiel verbindet fiktives /EREF/ABC und Fortsetzung 123 zu /EREF/ABC123, erhält zwei Transaktionsidentitäten und trennt die Zusammenfassung nach dem Saldo. Das sind Lehrfragmente, keine vollständig gültige Bankdatei. Ein verwaistes :86: wird bewusst blockiert.

Die Spezifikation beschreibt auch Verluste: Doppelpunkt oder Bindestrich am ersten Zeichen physischer Fortsetzungszeilen 2–6 wird durch Leerzeichen ersetzt. Ein + kann Kürzung markieren; nicht passende Daten können fehlen. Eine Verbindung rekonstruiert keine ersetzten Zeichen oder abgeschnittenen Referenzen.

Die Python-Prüfung kontrolliert nur vorgegebenen Kontext und exakte Verbindung. Sie validiert weder vollständiges MT940 noch ING-Exporte oder LocalExtract-Kompatibilität. Ungeklärte Kürzung und Transaktionszugehörigkeit brauchen Originalnachweise statt geratener Reparatur.

Verwandte Aufgabe.

Für einen Bankauszug nur als PDF: LocalExtract herunterladen. Es verarbeitet jeweils ein PDF lokal zu CSV mit date,description,amount, greift nicht auf Plattformkonten zu und synchronisiert keine Buchhaltung.

Offizielle Quellen und Geltungsbereich

Dokumentation geprüft am 16. Oktober 2026. Offizielle Referenz 1 — ing-index · Offizielle Referenz 2 — ing-mt940-current

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